
Hallo liebe Läuferinnen und Läufer,
leider muss ich euch mitteilen, dass wir den DonnersbergTrail 2026 absagen müssen. Die Problematik liegt bei den zuständigern Behörden des Forstes
und dem desolaten Zustandes unsers Waldes.
Lasst mich das kurz erklären:
Seit November kämpfen wir mit dem für den Donnnersberg zuständigen Forstamt,
bzgl. der Durchführung und des Gestattungsvertrages des Trails 2026.
Uns ist aufgelegt worden, da es sich um eine organisierte Veranstaltung handelt,
wie gewohnt für eure Sicherheit auf den Strecken im Wald zu sorgen.
Leider hat sich die Vorgehensweise zu den letzten Jahren kolosal geändert.
Der Wald, die Bäume, im Donnersberggebiet haben sich sehr verschlechtert.
Für den Forst ist der Wald und seine Qualität immer noch gut genug so wie er ist.
Aussage Forstamt. Auch für einzelne Personen oder Familien gibt es keinerlei Einschränkungen. Anders jedoch bei einer Veranstaltung.
Hier muss für die Teilnehmer und deren Sicherheit ein mega Aufwand betrieben werden, nicht jedoch für den Einzelnen, oder für Familien. Diese werden weiterhin den Gefahren von umstürzenden Bäumen und herunterfallenden Ästen ausgesetzt.
Wir sind nun verpflichtet die gesamte Wegstrecke, also ca. 60-70km, in Eigenregie
zu sichern. Das heißt wir müssten entlang unserer Laufstrecke zuerst alle Bäume links und rechts des Weges auf Sicherheit prüfen, sowie alle trockene Äste, die in den Baumkronen liegen, zur Fällung und Beseitigung markieren. Dies muss durch einen zertifizierten Gutachter geschehen, dessen Kosten wir als Verein tragen müssen. Im Nachgang müssen alle diese waldtypischen Gefahren auch auf unsere Kosten bereinigt werden. Eine finanzielle Maßnahme die niemals durch einen Verein, und noch dazu im Ehrenamt, zu stemmen ist.
Auch die Ergänzung, dass jeder auf eigene Gefahr läuft, ist rechtlich nicht haltbar.
Für uns, als Veranstalter, ein alsoluter Wahnsinn, nachdem wir schon so viel Herzblut und Zeit in unseren Trail gesteckt haben.
Mit einer Hilfe des Forstes zur Beseitigung eventueller Gefahren im Baumbestand ist absolut nicht zu rechnen. Hierzu kann man laut deren Aussage keine Steuergelder verschwenden. Nur mal so zum Nachdenken: Was ist denn mit den hunderten Polizisten, die für die Sicherheit bei den Fussballspielen sorgen?
Woher kommt denn da das Geld?
Auf diese Art und Weise wird bei uns vieles an die Wand gefahren,
was letztendlich allen Bürgern zu Gute kommen würde.
Über den sozialen Gedanken, das Miteinander und gesellschaftichen Vorteile solcher Veranstaltungen möchte ich gar nicht sprechen.
Diese Grundgedanken sind wohl nicht mehr wichtig.
Schade, dass wir nicht gemeinschaftlich eine tragbare Lösung gefunden haben.
So bleibt uns letztendlich nur einen Schlussstrich zu ziehen und den Trail abzusagen.
Leider! Leider!
Info für die bereits schon angemeldeten Läuferinenn und Läufer:
Bitte fordert die Startgebühr nicht selbst zurück.
Wir werden das für euch in die Hand nehmen, und jedem die
entsprechende Gebür zurück überweisen.
Wir hoffen ihr habt für unsere Vorgehensweise Verständnis.
Wir setzen alls daran, die uns auferlegten Hürden im Laufe des Jahres
in den Griff zu bekommen, so dass der Trail hoffentlich 2027 wieder stattfinden kann.
Vielleicht fällt uns auch noch eine alternative Veranstaltung in diesem Jahr ein.
Folgt uns einfach, und bleibt auf dem Laufenden.
Euer LC Donnersberg